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Mauro und Iván









15.05.2022

In einem Monat fliege ich nach Kolumbien und besuche die beiden.

Da auf mein letztes Email mit der Bitte um Spenden einige Reaktionen für mich unerwartet negativ ausfielen, sende ich keine weiteren Emails mehr, bin aber jedem dankbar, der einen Link zu dieser Webseite anderen empfiehlt.

Falls mich jemand in meiner Flugreise nach Kolumbien durch Spenden unterstützen möchte:

Mein Flug kostet € 590,00.

Dort möchte ich für Mauro eine Nähmaschine kaufen. Das Foto zeigt ihn, als er vor etwa einem Jahr (April 2021) bei einer Hemdenproduzentin arbeitete. Er kennt sich mit solch großen Maschinen aus.

So eine Nähmaschine kostet dort um die € 200,00.

Damit könnte die Putzerei auch Reparaturen anbieten.


Ich danke allen, die mir vertrauen und mich unterstützen.
Liebe Grüße und Gottes Segen!
jp


IBAN: AT033239700001902154
Nicola Abrahamowicz
Zahlungsreferenz: Bedürftige in Kolumbien





10.05.2022

Ich wusste bis heute nicht, was ein bewaffneter Streik sei, nicht einmal, dass es so etwas gibt. Heute haben die beiden mitgeteilt, dass der bewaffnete sogenannte Golf Clan der Bevölkerung verbietet, Geschäfte zu öffnen. Das schaut nicht gut aus. Die taz berichtet:
Nur ein Kopf der Hydra




05.05.2022

Heute sind die orthopädischen Spangen geliefert worden. Vielen Dank euch allen!




04.05.2022

Die Spender haben es geschafft:
Iván hat seine Zahnspange, und Mauro bekommt in diesen Tagen ein orthopädisches Gerät, das ihm der Arzt angeordnet hat, in der Hoffnung, dass eine OP nicht notwendig sein wird. Allein diese ärztliche Beratung hätte ohne die Spender nicht stattfinden können.
Die beiden wissen, dass es Menschen gibt, die mir vertrauen und durch mich für sie spenden, und immer wieder lassen sie sich bei euch allen bedanken, was ich hiermit gerne weiterleite.
Wir sind über WhatsApp täglich in Kontakt. Mindestens einmal.




28.04.2022

Gerne erkläre ich in aller Kürze, warum die beiden noch nicht selbständig sind.
Als ich sie 2020 in Medellín besuchte, habe ich sie persönlich zur Friseurausbildung angemeldet.
Den ersten Teil (Herrenfriseur) haben sie als Klassenbeste bestanden.
Dann kam Corona. Die war in Kolumbien anders: Massendemonstrationen, Generalstreik, leere Supermärkte, usw.
Trotzdem konnten die beiden den zweiten Teil (Damenfriseur) online absolvieren.
Für beide abgeschlossenen Ausbildungen haben sie die Diplome.
Als Europäer dachte ich, sie könnten nun locker zum Arbeiten anfangen.
Wegen des Generalstreiks und der steigenden Armut hat ihnen aber niemand Arbeit angeboten.
Der Weg zur finanziellen Selbständigkeit ist unter den dortigen Verhältnissen andersrum zu begehen:
Selber einen Friseursalon errichten. Dazu haben sie auch einen anderen Ort gewählt, wo das Leben billiger ist als in der Großstadt Medellín.
Beim Begutachten dieses kleinen Ortes (Villavieja bei Neiva) haben sie die unten erwähnte Marktlücke erkannt:
Keine Putzerei im gesamten Ort. Jetzt bieten sie zum Friseurdienst auch Putzerei an.
Im Juni werde ich die beiden wieder besuchen.
Liebe Grüße und vielen Dank für das Vertrauen und für jeden Cent!




22.04.2022

Eine gute Nachricht:
Mauro und Iván haben eine Marktlücke gefunden:
In dem kleinen Ort von 7.000 Einwohnern, in den sie umgezogen sind, haben sie sich umgeschaut und haben festgestellt, dass es dort keine Wäscherei / Putzerei gibt.
Nun bieten sie diesen Dienst an und reinigen Kleider, Matratzen, Sitzgarnituren, Teppiche usw.


Der Bürgermeister freut sich über diese neue "Firma". Er und der Pfarrer haben schon ihre Sofas reinigen lassen. Das bringt natürlich gute Werbe Effekte.
Die beiden waschen und bügeln die Wäsche der Kunden, aber sie liefern den Kunden auch Waschmaschinen mit einem alten Moped


und verleihen sie ihnen auf Zeit.
Nebenbei bieten sie ihren Friseurdienst an.



Haare färben lassen ist dort beliebt.



Vorige Woche geschah ein kleines erstes Wunder. Sie schrieben mir: "Die Betriebskosten unserer Wohnung können wir diesmal selbst übernehmen."
Trotzdem bitte ich euch um eure Hilfe:
Es mag dort alles sehr billig sein, aber die Lebensmittelpreise steigen offensichtlich in sozial unverschämter Geschwindigkeit.



Mit einem Foto zeigen sie mir den Preis von 30 Hühnereiern am 20.04.2022 - umgerechnet ca. € 4,65 (19.900 COP). Die Woche davor seien sie bedeutend billiger gewesen.
Tatsächlich ist innerhalb eines Jahres der Preis derselben Qualität von Eiern um 34,8 % gestiegen, der von Hühnerbrust um 43,5 % - vor allem wegen der Ernährung des Geflügels. Man kann sich aber auch in der Zeitschrift La Republica informieren.
Zusätzlich haben sich außerordentliche Ausgaben von umgerechnet ca. € 3.000 ergeben: Eine Zahnbehandlung für Iván und eine Hallux-OP für Mauro.
Erstmals in seinem Leben war der 29jährige Iván nach starken Schmerzen vor ein paar Tagen beim Zahnarzt. Ihm mussten alle vier Weisheitszähne und ein weiterer Zahn gezogen werden. Nun trägt er eine Zahnspange, und im genannten Preis ist eine einjährige Betreuung inkludiert.



Beim 31jährigen Mauro haben die Hallux Schmerzen inzwischen den Ischias Nerv angegriffen. Eine OP muss her. Demnächst findet die erste Untersuchung statt.



Mein Geld ist seit dem Ankauf von Wasch- und Bügelmaschinen und Moped samt Anhänger ausgegangen.
Bis Anfang Mai brauche ich die € 3.000.
Ich danke allen, die mir vertrauen und mich unterstützen.
Liebe Grüße und Gottes Segen!
jp


IBAN: AT033239700001902154
Nicola Abrahamowicz
Zahlungsreferenz: Bedürftige in Kolumbien




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