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erzählt am 19.08.1992 in Wien: Rebecca, Josef und Erna leben mit Irma in Seret (Rumänien), Lydia in Czernowitz. 1936 verliert Josef als Rechtsanwalt einen Prozeß und stirbt kurz darauf an Herzversagen. Kriegsausbruch (Deutschland, Russland). 1941 Evakuierung der Juden aus Seret: Abmarsch in zwei Stunden, alles mitnehmen erlaubt. Lydia ist unerreichbar irgendwo in Czernowitz. Verfrachtung in einem Viehwagon nach Dniepr in der Ukraine. Keine Verpflegung, Schläge. Weiter 300-400 km zu Fuß. Rebecca (ca. 70) ist erschöpft. In einer Kolchose in Obdokov ? bittet Erna die rumänischen Soldaten, mit der Mutter und der Tochter einen Tag warten und sich an der nächsten Gruppe anschließen zu dürfen. Da schlägt sie ein Soldat mit dem Gewehrkolben auf dem Hinterkopf. Sie mußten weitergehen, hoben Rebecca hoch, die aber nicht mehr stehen konnte und langsam wieder zu Boden fiel. Die Soldaten zwangen Erna und Irma weiterzugehen. Unter diesen Umständen konnten sie nur mehr zurückschauen und sehen, wie ihre noch lebende Mutter und Großmutter auf der Straße liegen blieb. Sie kamen in ein Getto in Trlinta ? Sie fanden Zuflucht und liebevolle Aufnahme in einer Familie. Dort starb Erna an den Folgen der Verletzungen am Hinterkopf. | ||||
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